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21.07.06

Betriebliche Altersversorgung Aachen-Münchener

Direktversicherung mit faktischem Haftungsausschluss für Arbeitgeber
Sach- und Haftpflichtversicherung: Kostengünstiges Spezialprodukt für Kleingewerbetreibende

Die AachenMünchener startet mit neuen Produkten in der betrieblichen Altersversorgung und im Sachversicherungsgeschäft eine Firmenkundenoffensive. "Das Firmenkundengeschäft ist ein wichtiger Bestandteil unserer Wachstumsstrategie", sagt Johannes Booms, Produktvorstand der AachenMünchener. "Die neuen Produkte werden dazu beitragen, dass wir in diesem hart umkämpften Markt Kunden gewinnen. Wir beweisen damit erneut unsere hohe Innovationskraft." In der betrieblichen Altersversorgung hat die AachenMünchener das Produkt bAV-Vorsorge PLUS auf den Markt gebracht, im Sachversicherungsgeschäft mit der GEWERBESICHERUNGSPOLICE ein speziell auf kleinere Gewerbetreibende zugeschnittenes, kostengünstiges Paketprodukt.

Betriebliche Altersversorgung bAV-Vorsorge PLUS

Das neue Produkt in der betrieblichen Altersversorgung - die bAV-Vorsorge PLUS - hat wichtige Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das als Direktversicherung mit Fondsanteilen angelegte Produkt vermeidet Haftungsrisiken für Unternehmen und bietet dem Arbeitnehmer hohe Ertragspotenziale. Damit können auch jene kleinen bis mittelständischen Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung anbieten, die bisher aus Angst vor möglichen finanziellen Verpflichtungen diese Möglichkeit nicht genutzt haben.

Arbeitgeber faktisch ohne Haftung

Bei Ausscheiden eines Arbeitnehmers aus der Firma hat das Unternehmen mit der bAV-Vorsorge PLUS keine Haftungsrisiken: Zum Rentenbeginn steht dem Arbeitnehmer in jedem Fall die Summe der gezahlten Beiträge für die Altersrente zur Verfügung. Diese Garantie übernimmt die AachenMünchener. Mit dieser Innovation begegnet die AachenMünchener den Folgen eines Urteils aus dem vergangenen Jahr. Damals hatte ein Arbeitnehmer nach seinem Ausscheiden auf Zahlung seiner geleisteten Beiträge in die betriebliche Altersversorgung geklagt und Recht bekommen. Der Arbeitgeber musste einspringen, da der Versicherer wie üblich seine entstandenen Kosten mit den gezahlten Beiträgen verrechnet hatte. Diese Risiken scheuen die Arbeitgeber. Bei der bAV-Vorsorge PLUS werden diese Risiken von Anfang an vermieden.

Kosten werden auf mehrere Jahre verteilt

Die bAV-Vorsorge PLUS garantiert die Beiträge durch mehrere kalkulatorische Besonderheiten: Zum einen werden die Kosten des Versicherungsabschlusses auf mehrere Jahre verteilt, so dass von Anfang an positive Rückkaufswerte vorhanden sind. So wird bereits mit dem ersten Beitrag auch bei vorzeitigem Ausscheiden des Arbeitnehmers der Beitragserhalt gesichert. Die AachenMünchener investiert den für die Beitragszusage mit Mindestleistung erforderlichen Beitragsanteil streng sicherheitsorientiert. Darüber hinaus gehende Beitragsteile und Überschüsse können in mehreren Aktienfonds angelegt werden. Zum anderen haben Arbeitnehmer den Vorteil, bei Wechsel die bAV-Vorsorge PLUS auf den neuen Arbeitgeber zu übertragen. Sie können die Direktversicherung aber auch privat weiterführen.

Direktversicherung mit Vorteilen für Arbeitnehmer und -geber

Die bAV-Vorsorge PLUS bietet die Vorteile einer klassischen Direktversicherung. Arbeitgeber zum Beispiel profitieren bei der bAV-Vorsorge PLUS von einer Senkung der Lohnnebenkosten bei Entgeltumwandlung mindestens bis Ende 2008. Bei arbeitgeberfinanzierten Beiträgen werden dauerhaft keine Sozialversicherungsabgaben fällig. Das Angebot einer betrieblichen Altersversorgung wirkt motivierend und bindet die Mitarbeiter stärker an das Unternehmen. Die Vorteile für Arbeitnehmer: Sie können mit dem Produkt eine zusätzliche eigene Altersvorsorge aus dem Bruttogehalt aufbauen. Der Rentenbeginn ist in der Regel ab dem 59. bis zum 70. Lebensjahr frei wählbar. Der Versicherungsschutz kann bei bestimmten Anlässen ohne erneute Gesundheitsprüfung angepasst werden. Und bei Arbeitslosigkeit ist es möglich, die Beitragszahlung bis zu 18 Monate auszusetzen. Zudem wird die bAV-Vorsorge PLUS nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet - sie ist Hartz IV sicher.

10.07.06

Verbraucher revanchieren sich für fehlenden Kundenservice

Verbraucher revanchieren sich zunehmend für fehlende Kundenorientierung. Die Folge: Unternehmen mit steigenden Umsätzen kennen ihre Kunden dreimal so gut wie Firmen mit sinkenden Erlösen. Das ist ein Ergebnis der Studie "Potenzialanalyse Kundensegmentierung" von Steria Mummert Consulting, handelsblatt.com und wiwo.de. Die Studie verdeutlicht, wie wichtig es ist, Produkte schnell an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen. Für 65 Prozent der befragten Unternehmer ist die Vergreisung der Gesellschaft die entscheidende Entwicklung der Zukunft. Aber auch Akademiker rücken verstärkt in den Fokus der Unternehmen.

Die Babyboomer kommen ins Rentenalter. Bereits 2020 könnte die Hälfte der Deutschen über 50 Jahre alt sein. Doch schon heute ist die Generation 50 plus für Unternehmen sehr attraktiv. Der Grund: Die Erbengeneration verfügt über ein viermal höheres Vermögen als junge Familien. In diesem Jahrzehnt erben die Menschen über 50 Jahre circa zwei Billionen Euro. Darüber hinaus erhalten sie jedes Jahr 50 Milliarden Euro an Ablaufleistungen aus Lebensversicherungen, so das Statistische Bundesamt.

Dass von dieser Entwicklung nicht nur Firmen profitieren, die im Gesundheits- und Sozialsektor tätig sind, zeigt der Managementkompass zum Thema "Demographischer Wandel" von Steria Mummert Consulting und dem F.A.Z.-Institut. Viele Argumente, die in der Vergangenheit gegen eine Konzentration auf das Kundensegment "Ältere" sprachen, haben sich als falsch erwiesen. So konnten Forscher kein signifikant geringeres Interesse an neuartigen Produkten, kein stärkeres Preisbewusstsein und keine erhöhte Markentreue bei Senioren feststellen. Etwa die Hälfte der befragten Unternehmer denkt, dass sich Ältere bereits an einen Anbieter gebunden fühlen und deshalb als Zielgruppe uninteressant sind. Vier von zehn glauben darüber hinaus, dass ältere Kunden weniger konsumieren. Der Managementkompass verdeutlicht: Wichtiger als das Alter sind im Marketing künftig soziale, geographische und kulturelle Aspekte. Die Studie "Potenzialanalyse Kundensegmentierung" zeigt jedoch, dass diese Erkenntnis noch nicht weit verbreitet ist.

Die Versicherungsbranche profitiert schon heute von der so genannten Vergreisung der Gesellschaft. Der Grund ist die starke Nachfrage nach Produkten für die betriebliche und private Altersvorsorge. Mit dem wachsenden Durchschnittsalter der Bevölkerung werden aber auch immer mehr Kunden zu Leistungsempfängern der Versicherungen. Da es in den geburtenschwachen Generationen immer weniger potenzielle Neukunden gibt, gewinnen finanzkräftige ältere Kunden für Versicherer an Bedeutung. So gibt es zum Beispiel spezielle Unfallversicherungen für Senioren, die häufige Fälle wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Oberschenkelhalsbruch versichern. Dieser Versicherungsschutz ist nicht bei jeder herkömmlichen Unfallversicherung gegeben.

Als weiterer Trend wenden sich Unternehmen den Studenten zu. Im Januar 2005 erklärte das Bundesverfassungsgericht Studiengebühren für legitim. Wenige Monate später kamen die ersten Geschäftsbanken mit Angeboten zur Studienfinanzierung auf den Markt. Experten gehen davon aus, dass jeder zehnte der zwei Millionen Studenten in Deutschland einen Kredit braucht. Bei einer durchschnittlichen Kreditsumme von 10.000 Euro beläuft sich der Markt damit auf zwei Milliarden Euro. Bei einer Marge von zwei Prozent könnten die Banken 40 Millionen Euro verdie-nen. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Banken ist die Kundenbindung. Studenten gehören nach ihrem Studium zu den gut verdienenden Bevölkerungsgruppen, deshalb möchten Banken sie möglichst an das eigene Institut binden.